Last Exit Dschungelcamp? Zur sozialen Situation Filmschaffender
Die Ilse Kubaschewski Stiftung e.V. (IKS) veranstaltet auf dem Münchner Filmfest am 03.07.2026 das Panel “Last Exit Dschungelcamp? Zur sozialen…
Ihre berufsständische Vereinigung für professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler – seit über 40 Jahren. Gemeinsam setzen wir uns für faire Gagen, starke Rechte und eine verlässliche soziale Absicherung ein. Unabhängig von Sendern und Produzenten, transparent in allem, was wir tun – und immer an Ihrer Seite. Weil Sie das Beste verdienen.
Wir sind nicht nur politisch unabhängig, sondern auch tatsächlich “gegnerfrei”. Wir erhalten keine – auch nicht mittelbar – Gelder oder sonstige Zuwendungen von Sendern, Produzenten, Produzentenverbänden oder Verwertungsgesellschaften. Auch haben wir keine Tochtergesellschaften gegründet, die von Zuwendungen der oben genannten profitieren.
Wir informieren unsere Mitglieder über alle wesentlichen Schritte und Ergebnisse unserer Arbeit und treffen keine Vereinbarungen über deren Köpfe hinweg. Unveröffentlichte – und schon deshalb dubiose – (Drei-Seiten-)Vereinbarungen gibt es bei uns nicht, ebenso wenig wie direkte oder mittelbare Zuwendungen von Sendern oder anderen Organisationen, die gegenteilige Interessengruppen vertreten. Auch stellen wir keine gut bezahlten Geschäftsführer in (eigenen) Tochtergesellschaften, die von den finanziellen Zuwendungen der oben genannten Dritten profitieren. Solche Praktiken stehen bei uns schon deshalb auf dem Index, weil sie einen massiven Interessenkonflikt bedeuten und der unbefangenen Wahrnehmung der Interessen unserer Mitglieder entgegenstehen würden.
Wir beraten unsere Mitglieder offen und umfassend. Sprüche wie “das wollt ihr gar nicht wissen” oder “alle Schauspieler sind feige” gibt es bei uns nicht. Wir bilden uns nicht ein, schon im Voraus zu wissen, was unsere Mitglieder wollen und was gut für sie ist. Wir hören zu und versuchen, individuelle Lösungen für unsere Mitglieder zu finden, die ihnen in ihrer speziellen Situation weiter helfen.
Wir vermeiden jeden Interessenkonflikt, der unsere vorrangige Aufgabe – das Wirken im Sinn unserer Mitglieder – beeinträchtigen könnte. So muss keiner unserer Vorstände, wenn er die Interessen unserer Mitglieder z.B. gegenüber einem Sender vertritt, Rücksicht auf einen wohldotierten Posten in einer Tochtergesellschaft nehmen, der von genau diesem Sender mitfinanziert wird.Aber auch gegenüber der für Schauspieler zuständigen Verwertungsgesellschaft können wir unbefangen auftreten, da weder wir selbst noch eine Tochtergesellschaft von uns finanzielle Zuwendungen von der GVL – beispielsweise für die Verleihung eines Schauspielerpreises – erhält.
Seit 1976 vertritt der Interessenverband Deutsches Schauspiel (IDS) die beruflichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen deutschsprachiger Schauspielerinnen und Schauspieler aller Nationen.
Als berufsständischer Interessenverband setzen wir uns dafür ein, die Arbeits- und Lebensbedingungen von Schauspielschaffenden nachhaltig zu verbessern. Wir beraten unsere Mitglieder in berufsspezifischen Fragen, vertreten ihre Anliegen gegenüber Politik, Institutionen und der Medienbranche und engagieren uns für faire und zukunftsfähige Rahmenbedingungen in einem stark projektbasierten Berufsfeld.
Soziale Absicherung stärken
Schauspielerinnen und Schauspieler arbeiten häufig projektbezogen oder tageweise. Diese Beschäftigungsformen führen immer wieder zu Lücken in der sozialen Absicherung.
Der IDS setzt sich für folgende Themen ein:
Ziel ist ein Sozialversicherungssystem, das die Realität künstlerischer Arbeit widerspiegelt und Absicherung nicht vom Beschäftigungsrhythmus einzelner Produktionen abhängig macht.
Faire Vergütung und Rechte an kreativer Leistung
Viele Schauspielerinnen und Schauspieler erhalten weder angemessene Gagen noch eine faire Beteiligung an der Verwertung ihrer Leistungen.
Der IDS engagiert sich für:
Ein zentrales Anliegen ist der Schutz vor der unkontrollierten Nutzung künstlerischer Leistungen im Bereich Künstlicher Intelligenz. Die Verwendung schauspielerischer Darbietungen für das Training von KI-Systemen darf nur mit ausdrücklicher Zustimmung und angemessener Vergütung erfolgen.
Faire Arbeitsbedingungen
Die Arbeitsrealität in Theater, Film, Fernsehen und Synchron ist häufig von Unsicherheit geprägt. Problematisch sind unter anderem überlange Arbeitszeiten, kurzfristige Planänderungen, unbezahlte Optionsbindungen sowie fehlende Planungssicherheit.
Der IDS setzt sich für verlässliche, faire und respektvolle Arbeitsbedingungen ein, die insbesondere auch familiäre und soziale Lebensrealitäten berücksichtigen.
… hat nicht nur Freunde. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir durch unsere Arbeit auch auf Widerstand stoßen. Für uns ist dies aber kein Grund, in unseren Bemühungen zur Verbesserung der beruflichen Situation der Schauspieler nachzulassen. Hindernisse wird es immer geben, aber eben immer auch Wege, sie zu überwinden. Wir arbeiten daran, diese Wege zu finden und freuen uns über jeden, der bereit ist, diesen Weg – zumindest ein Stück weit – mitzugehen.
Wir haben keine Geheimnisse. Auch nicht bei finanziellen Angelegenheiten. Wir informieren unsere Mitglieder umfassend.
Unsere langjährige Erfahrung befähigt uns, Zusammenhänge und Hintergründe besser zu verstehen. Unsere Kontakte in der Branche und in der Politik helfen uns, Gehör zu finden.
Wir unterstützen unsere Mitglieder mit Informationen, Workshops und Ressourcen, um sich in der Branche kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Alle sind willkommen – als ordentliches, angeschlossenes oder förderndes Mitglied
Wofür wir uns interessieren und was wir machen:
Die Ilse Kubaschewski Stiftung e.V. (IKS) veranstaltet auf dem Münchner Filmfest am 03.07.2026 das Panel “Last Exit Dschungelcamp? Zur sozialen…
Der Interessenverband Deutsches Schauspiel e.V. nimmt zu den Vertragsbedingungen von Netflix, die den Synchronsprecher*innen aktuell vorgelegt werden, wie folgt Stellung:…
Freitag, den 30.06.2023 um 12:00 Uhr im Karolinensaal im Amerikahaus am Karolinenplatz.